
![]() Leucogyrophana pseudomollusca
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Allgemeines: Corticioide Pilze, auch Rindenpilze genannt, werden meiner Erfahrung nach meist sehr wenig beachtet. Ein Grund mag sein, dass viele Arten makroskopisch sehr ähnlich sind und der rechte Anlass zum Einstieg fehlt. Wer einmal begonnen hat, die unwahrscheinliche Formenfülle der "Cortis" unter dem Mikroskop zu entdecken, läuft Gefahr, von dieser faszinierenden und artenreichen Gruppe holzbewohnender Pilze nie mehr loszukommen. Der Suchtfaktor ist groß. Ziel des Kurses ist, die wichtigsten Bestimmungsmerkmale direkt anhand von Frischpilzen zu erklären und zu zeigen, häufige und leicht kenntliche Arten kennen zu lernen und in die Bestimmung Corticioider Pilze mittels gängiger Schlüsselwerke einzusteigen. Der Kurs bietet neben Praxis des Mikroskopierens auch mehrere Theorieblöcke „Anatomie corticioider Pilze“. Die Exkursionen führen in totholzreiche Wälder und lassen auch Besonderheiten erwarten. Dank der Kooperation mit dem Nationalpark Bayerischer Wald wird es auch möglich sein, innerhalb der Nationalparkgrenzen Cortis im Rahmen des Kurses zu sammeln. Vorraussetzung für den Kurs ist ein eigenes Mikroskop, das mitgebracht werden müsste. Mikroskopierkenntnisse sind von Vorteil, können aber auch während des Kurses angeeignet werden. |
| Kursort: Schloss Buchenau | Preis: 170,00 Euro |
| Allgemeines:
Der PSV-Kurs ist als Kompaktkurs konzipiert, der auch von Einsteigern als Crash-Kurs Pilzbestimmung genutzt werden kann. Die Kursteile bezüglich der Mikroskopie sind optional und nicht direkt prüfungsrelevant. Mikroskope können gerne mitgenommen werden. Ansonsten werden einzelne mikroskopische Merkmale (z.B. Sporen, Cystiden) in einem Mikroskop vorgezeigt und parallel makroskopische Bestimmungsübungen vorgenommen. Für das Bestehen der Prüfung sind Grundkenntnisse bezüglich des Artenwissens (Gift- und Speisepilze) Vorraussetzung. Einsteigern wird im Kurs das Rüstzeug zur Pilzbestimmung vermittelt, damit sie sich im Eigenstudium in kurzer Zeit das Wissen eines Pilzsachverständigen aneignen können. Die Prüfung kann auch ohne neuerliches Besuchen des Kurses wiederholt werden. Der Bayerische Wald ist eine sehr pilzsichere und landschaftlich reizvolle Landschaft. Das Ausgangsgestein ist großteils sauer (Granit, Gneise), aber Exkursionen in ein nahe gelegene Kalkgebiet ist geplant, um auch Arten basenreicher Böden abzudecken. |
![]() Amanita regalis - Königsfliegenpilz |
| Preis: 170,00 Euro (Prüfung mit eingeschlossen, Prüfung
einzeln für externe Prüflinge: 25 Euro) |
Kursprogramm... |
![]() Antrodiella hoehnelii - Spitzwarzige Tramete |
Allgemeines: Porlinge sind im Vergleich zu Corticioiden Pilzen deutlich artenärmer. Einige Arten lassen sich auch gut makroskopisch bestimmen. Wie so oft in der Pilzkunde kann ein fundiertes makroskopisches Artenwissen selten ohne vorheriges Absichern der Bestimmungen mit Hilfe des Mikroskops aufgebaut werden. Spätestens bei den vielen weißen, resupinaten Porlingen stößt aber auch bei Porlingen die Makroskopie an ihre Grenzen. Ein eigenes Mikroskop ist daher mitzubringen. Ziel des Kurses ist eine Einführung in die Anatomie der Porlinge zu geben, anhand derer sich die Bestimmung mit Hilfe von gängigen Schlüsselwerken meist erfreulich einfach gestaltet. Dem entsprechend werden im Kurs auch ausführliche Theorieblöcke (z.B. über Aufbau der Trama, was ist „dimitisch“, was ist „trimitisch“, Unterschiede von Skeletthyphen und skelettisierten Hyphen usw.) angeboten. Die Theorie wird direkt in die Praxis umgesetzt und das Bestimmen mittels Schlüsseln ausführlich geübt. Auch die Ökologie von Porlingen und ihre Rolle in der Natur (gut im Nationalpark Bayerischer Wald ersichtlich) wird nicht zu kurz kommen. Exkursionen in totholzreiche Wälder lassen Besonderheiten erwarten. |
| Kursort: Schloss Buchenau | Preis: 170,00 Euro |