Christoph
Hahn: Curriculum Vitae

Name:
Christoph Hahn
Geburtstag/-ort:
17.06.1970 in München
Familienstand:
ledig
Schulbildung
1977
Grundschule
in Gröbenzell
1977 – 1978
Grundschule
in München
1978 – 1981
Grundschule
in Tutzing
1981 – 1990
Gymnasium
in Tutzing, neusprachlicher Zweig
07/1990
Allgemeine
Hochschulreife (2,2)
Studium
09/1990 – 11/1997 Studium
der Physik an der
Ludwig-Maximilians-Universität
München (LMU)
05/1993
Vordiplom
der Physik (gut)
11/1993 Beginn
des Studiums der
Biologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München
(Doppelstudium
Physik-Biologie)
11/1996 Vordiplom der Biologie
(gut)
08/1998 – 04/1999 Diplomarbeit am Institut für
Systematische Botanik: Studien zur Systematik und Taxonomie der Gattung Paxillus
s.l.
04/1999
Diplom-Hauptprüfung
der Biologie (1,1)
Hauptfach: Systematische Botanik
Nebenfächer:
Ökologie, Physik, Zoologie
Berufstätigkeit
08/1995 – 11/1996 Kartierungstätigkeit
im NSG Murnauer Moos und Umgebung (Die Makromyceten des Murnauer Mooses
und der
Moore westlich des Staffelsees) –
Auftragsarbeit im Rahmen der Erstellung eines
Landschaftspflegeplans für das
NSG Murnauer Moos und
dessen Umfeld, Landratsamt
Garmisch-Partenkirchen
11/1997 Gutachtertätigkeit
im
Rahmen des Umbaus des nördlichen Isarkanals (Kartierung von
holzsaprotrophen
Pilzen,
Folgerungen daraus)
06/1999 – 05/2002 Mitarbeiter
im
Forschungsprojekt „Prozesse bei der Herausbildung einer
natürlichen Diversität
im Nationalpark
Bayerischer Wald und seinem forstlich genutzten
Umfeld“ (TU
München und LMU München)
06/2002 – 12/2002 Wissenschaftlicher
Mitarbeiter an der Bayerischen Landesanstalt für Wald und
Forstwirtschaft (LWF)
–
zusammenfassende Auswertung der
Datengrundlage der Pilzkartierung bayerischer
Naturwaldreservate
02/2003 – 12/2005 Freiberuflich
als
Biologe tätig; Auftragsarbeiten durch folgende Institutionen:
Technische
Universität München,
Bayer. Landesanstalt für Wald und
Forstwirtschaft (LWF),
Nationalpark Bayerischer Wald; Dozententätigkeit für die
Bayer. Akademie für
Naturschutz und Landespflege (ANL)
01/2006 Wissenschaftlicher
Mitarbeiter (Projektbearbeiter), Staatliche Naturwissenschaftliche
Sammlungen
Dresden,
Museum für Tierkunde
seit 02/
2006 Freiberuflich als Biologe tätig
Tätigkeiten neben dem Studium
1994 Zweimonatige
mykologische Forschungsreise nach Kolumbien mit Schwerpunkt auf die
Regenwaldregion „El
Choco“
1994-1998 Tätigkeit
als studentische
Hilfskraft (Betreuung des Großpraktikums „Morphologie der
Tiere“; Prof. Dr. H.
Bohn, Dr.
K.-D. Klass)
1996
Einmonatige
Forschungsreise nach Kolumbien (El Choco)
seit 1996
Pilzsachverständigen-Tätigkeit
für die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM)
1997-2000 Tätigkeit
als studentische
Hilfskraft in der Botanischen Staatssammlung München (M),
insbesondere
Überarbeitung
der mykologischen Sammlung)
1998 Einmonatige
Forschungsreise nach Südamerika (Argentinien, Bolivien, Chile, Peru)
9/1998, 9/1999, 9/2000, Organisation der Pilzausstellungen
im Botanischen Garten München
10/2001, 10/2002,10/2003,
10/2004, 9/2005, 9/2006
seit 1999
Referent der DGfM
(Berechtigung zur Ausbildung und Prüfung von Pilzsachverständigen)
08/2000 Forschungsreise
nach Zentralsibirien
(Krasnojarskij Kraj, Exkursionen nahe des Flusses Jenisseij, von
Norilsk bis
Abakan)
Ehrenamtliche wissenschaftliche Tätigkeiten
Mitglied im Editorial Board der Zeitschrift für Mykologie
(Z. Mykol., Journal of the German Mycological Society, Organ der Deutschen
Gesellschaft für Mykologie)
Redaktionsmitglied und Mitbegründer der Fachzeitschrift
Mycologia Bavarica (Bavarian Journal of Mycology)
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen
Deutsche
Gesellschaft für Mykologie (DGfM), Österreichische
mykologische Gesellschaft (ÖMG), Schweizer mykologische
Gesellschaft (SMG),
Mycological Society of America (MSA), Bayerische botanische
Gesellschaft (BBG), Gesellschaft für Tropenökologie
(GTÖ)
Sonstige Kenntnisse
Sprachen
Englisch,
Spanisch, Französisch, Latein
EDV
MS
Windows, MS Word, MS Excel, MS PowerPoint, MS Access, Photoshop, QuarkXPress, PcOrd
Führerschein (19. 3. 1991) B, C1, BE, C1E, M, L (Klasse C1 berechtigt
zum Führen von LKW bis einschließlich 7,5 t Gewicht)
Private Interessen
Musik (Panflöte, Gitarre), Schach (SK Kriegshaber, Bayer. Landesliga),
Segeln
Publikationsliste
Wissenschaftliche Publikationen
HAHN C (1995) Lyophyllum favrei
Haller & Haller, Erstnachweis für Deutschland. Z. Mykol. 61: 39-44.
HAHN C (1996) Studien zur Gattung Paxillus
I: Paxillus gymnopus
– ein neuer Krempling aus den Pazifikregenwäldern
Kolumbiens. Z. Mykol.
62: 43-60.
HAHN C (1997a) Studien zur Gattung Leccinum
1. Vergleich von Leccinum oxydabile und L. variicolor. Österr. Z.
Pilzk. 6: 135-153.
HAHN C (1997b) Hydnellum
geogenium (Fr.) Banker – nach über 100 Jahren wieder für Bayern
nachgewiesen. Mycol. Bav. 2: 21-24.
HAHN C (1999a) Xerocomus
persicolor – ein bemerkenswerter Röhrling aus Griechenland. Mycol. Bav. 3:
6-10.
HAHN C (1999b) Leccinum pulchrum
– eine noch wenig bekannte Art des Leccinum-scabrum-Formenkreises. Beih.
Z. Mykol. 9: 21-26.
HAHN C (1999c) Hygrocybe
constrictospora – ein Nachweis aus dem bayerischen Allgäu. Beih Z Mykol 9:
53-58.
HAHN C, AGERER R (1999a) Studien zum
Paxillus-involutus-Formenkreis. Nova Hedwigia 69: 241-310.
HAHN C, AGERER R (1999b) Studien zur
Systematik der Paxillaceae. Sendtnera 6: 115-133.
HAHN C (2000) Sind Paxillus
involutus und P. rubicundulus anhand ihrer Sporenmaße eindeutig
unterscheidbar? Z. Mykol. 66: 161-172.
HAHN C, RAIDL S, BEENKEN L (2000)
Sind Amanita muscaria und Amanita caesarea
eindeutig anhand von
Herbarmaterial zu trennen? Z.
Mykol. 66:
173-180.
AGERER
R, SCHLOTER M, HAHN C (2000) Fungal enzymatic activity in fruit bodies. Nova
Hedwigia 71: 315-336.
HAHN
C (2001a) Boletus rhodoxanthus Kallenb. + Cistus cf. ladanifer L. Descr.
Ectomyc. 5: 15-22.
HAHN C (2001b) Großpilze als
Bioindikatoren? Betrachtungen am Beispiel der Gattung Boletus mit
Gedanken zur ökologischen Kartierung.
Südwestdeutsche
Pilzrundschau 37: 41-45.
FRANKE T, BEENKEN L, HAHN C (2001) Triuridopsis
intermedia spec. nov. (Triuridaceae), a new
myco-heterotrophic plant from Bolivia
.
Plant
Syst. Evol. 225:
141-144.
HAHN C, AGERER R, WANNER G (2001)
Anatomische und ultrastrukturelle Analyse von Ramaricium alboochraceum,
einer seltenen Art der
Gomphales, und
seine verwandtschaftliche Beziehung zu Geastrum
und Gautieria. Hoppea 61, Bresinsky-Festschrift: 115-125.
HAHN C (2002a) Xeromphalina
fraxinophila, ein wenig bekannter Glöckchennabeling. Mycol. Bav. 5: 2-12.
HAHN C (2002b) Inonotus dryadeus (Tropfender
Schillerporling) an Weißtanne. Mycol. Bav. 5: 40-42.
HAHN C, KARASCH
P (2002) Dacrymyces paraphysatus, bislang
nur aus Tahiti und Neuseeland bekannt, erstmals in Europa nachgewiesen. Z.
Mykol. 68: 31-39.
HAHN
C, CHRISTAN J (2002) Ramaria chocoënsis sp. nov., a gomphoid
member of Ramaria sect. Dendrocladium from Colombia,
El Chocó.
Mycol
Progress 1(4): 383-398.
HAHN C, BLASCHKE M
(2003) Pilze als
Zeiger feiner Unterschiede in Buchenwäldern. LWF Aktuell 40:
17-18; 41
(Farbtafel auf
Umschlagsseite). Online unter: http://www.lwf.bayern.de/lwfaktuell/40/lwfaktuell40.pdf
HAHN C (2003) Untersuchungen
der Rindenpilze (corticioide Pilze) und Porlinge an Totholz im
Vergleich
zwischen dem Naturwaldreservat
„Schönwald“ und dem naturnah
bewirtschafteten
Waldbestand „Zigeunerberg“ in Abhängigkeit von der
Totholzmenge.
Unveröffentlichte Studie im Auftrag der Bayer. Landesanstalt
für Wald und
Forstwirtschaft (LWF).
HAHN C (2004) Untersuchungen
der Rindenpilze (corticioide Pilze) und Porlinge an Totholz im
Vergleich
zwischen dem Naturwaldreservat
„Schönwald“ und dem naturnah
bewirtschafteten
Waldbestand „Zigeunerberg“ in Abhängigkeit von der
Totholzmenge. Teil 2:
Erneute
Auswertung nach einer weiteren Begehung der Flächen im
Frühjahr 2004.
Unveröffentlichte Studie im Auftrag der LWF.
Blaschke M, Hahn C, Helfer W (2004) Die Pilzflora der Bayerischen
Naturwaldreservate, LWF Bericht 43: 5-30.
CHRISTAN J, HAHN C (2005) Zur Systematik der Gattung Ramaria (Basidiomycota. Gomphales). Z.
Mykol. 71: 7-42.
HAHN C, BÄSSLER
C (2005): Großpilze als
Indikatorarten für Klimawandel 1: Hapalopilus
nidulans –
ein Beispiel für eine Kälte meidende Art.
Mycol. Bav. 7:
53-59.
HAHN
C, BLASCHKE M (2005) Ökologische Studie von
Rindenpilzen und Porlingen an Totholz in einem Naturwaldreservat und
forstlich
bewirtschafteten
Vergleichsflächen. Allg. Forst- u. J-Ztg. 176(9/10): 161-169.
HAHN C, BÄSSLER C (2005) Großpilze als Indikatorarten für
Klimawandel 2: Phellinus ferruginosus,
Phellinus nigrolimitatus und Phellinus
viticola. Mycol. Bav. 8:
43-62.
BÄSSLER C, HAHN C (2005): Vorstellung
des Langzeitprojektes „Bioindikation und
Prognosen zur Auswirkung des Klimawandels auf den
Nationalpark Bayerischer
Wald“: Methodik der Arealkartierung – Einrichtung eines
Transekts entlang des
vertikalen
Temperaturgradienten. Mycol. Bav. 8: 35-42.
HAHN
C, RAIDL S (2006) Boletus
subappendiculatus Dermek, Lazebn. & J. Veselský + Picea abies (L.) Karst. Descr.
Ectomyc. 7 (in press)
RAIDL
S, HAHN C (2006) Porphyrellus
porphyrosporus (Fr. & Hök) E.-J. Gilbert +
Picea abies (L.)
Karst. Descr. Ectomyc. 7 (in press)
BAIER
R, ETTL R, HAHN C, GÖTTLEIN A (2006) Early development and nutrition of Norway
spruce (Picea abies
[L.] Karst.)
seedlings on
different seedbeds of the Bavarian Limestone Alps -
a bioassay. Annals of Forest Science, (in print.)
Populärwissenschaftliche Publikationen
HAHN C (1997) Snowbank Mushrooms.
Der Tintling 2(4): 25.
HAHN C (1999a) Pilze im
„Fünf-Seen-Land“. Der Tintling 4(2): 9-18.
HAHN C (1999b) Blühende Erlen im
Sommer? Betrachtungen zu Narrentaschen. Der Tintling 4(1): 47-49.
HAHN C (2001) Der Gifthäubling, Galerina
marginata, tödlich giftig und doch häufig verkannt? Der Tintling 6(2):
26-31.
HAHN C (2001)
Naturführer Pilze. Die
wichtigsten Speisepilze und Ihre giftigen Doppelgänger. 64 pp.,
Mosaik-Verlag
(erhältlich in der
„Erlebnisbox Pilze“ des Mosaik-Verlags).
HAHN C (2005) Pilze sammeln. Bassermann-Verlag (Neuauflage von
HAHN 2001).